Mit Kids-Bikes können Kinder die Welt entdecken
Kinderfahrräder im Straßenverkehr – Was muss beim Kinderfahrrad beachtet werden?
Mit Kids-Bikes können schon die Kleinsten die Welt und den Sport erobern. Voraussetzung ist, dass die Kinderräder passend ausgewählt wurden.Heutzutage gibt es Kids-Bikes in vielen verschiedenen Modellen. Unterschiedliche Farben, Kinderräder mit oder ohne Gepäckträger, als Mountainbike oder als normales Kinderfahrrad und in verschiedenen Preisklassen. Doch was ist denn nun das Beste für mein Kind? Wo muss ich als Elternteil drauf achten? Was ist wichtig und was eher überflüssig?
Zuerst einmal stellt sich die Frage, ob man seinem Kind ein Fahrrad von einem namhaften Hersteller kauft, oder ob man ein sogenanntes No Name Fahrrad aus dem Onlineshop bestellt. Der Vorteil bei einer Bestellung im Shop: Online bekommt man ein Bike meist sehr preiswert. Dies gilt auch für Markenfahrräder von guter Qualität, die somit erschwinglicher werden. Oftmals ist im Internet das Angebot außerdem größer, sodass oft leichter das richtige Modell gefunden werden kann.
Das Kids-Bike richtig auswählen
Kids-Bike-Modelle:CUBE: Team Kid Girl, Team Kid Teamline, Team Kid Race, Team Kid Boy
Ghost: 4-X Comp, 4-X Pro, 4-X Team.
Hier nun ein paar Tipps, worauf Sie beim Kauf eines Kinderfahrrads achten sollten: Die Größe des Rades ist ausschlaggebend. Das Kind muss, wenn es auf dem Sattel sitzt, mit den Fußspitzen den Boden berühren können. Daher sollte die Schrittlänge des Kindes vermessen werden, um die richtige Rahmengröße herauszufinden und die Zollgröße der Räder passend auszuwählen. Die Reifen sollten dick sein. Dicke Reifen sind robuster und halten mehr aus, als verhältnismäßig dünne Reifen. In mindestens gleicher Höhe wie der Sattel sollte auch der Lenker fixiert sein. Besser wäre es, wenn beim Kinderrad der Lenker sogar etwas höher ist, da so das Kind aufrechter sitzt und sich beispielsweise beim Abbiegen besser umschauen kann. Bikes mit Rennlenkern sind daher eher ungeeignet für Kinder im Grundschulalter.
Bei Rädern, die man sehr billig bekommen hat oder die im Angebot waren, sollte man darauf achten, dass die Bremsen gut funktionieren, die Speichen fest sind, die Gänge leicht zu schalten sind, ob die Räder einwandfrei laufen und ob eine Beleuchtungsanlage vorhanden ist, die der Straßenverkehrsordnung entspricht. Bei den Bremsen ist es wichtig, dass sie einwandfrei funktionieren, egal ob bei Trockenheit oder bei Nässe. Für Kinder sind Rücktrittsbremsen von Vorteil, da sie nahezu wartungsfrei sind, immer gleich gut funktionieren - auch bei Nässe - und kaum stör- oder beschädigungsanfällig sind. Ein weiterer Vorteil der Rücktrittsbremse ist, dass Kinder sicher bremsen und gleichzeitig Handzeichen geben können.
Kinder möchten natürlich gerne coole Mountainbikes mit 21 Gängen fahren, doch für Fahranfänger oder Kinder, die viel im Straßenverkehr unterwegs sind, sie eher ungeeignet. Mountainbikes erfordern bereits viel Geschicklichkeit, da nicht nur die Gänge von Hand und beim Treten geschaltet werden müssen. Auch muss das Kind das Lenken und Bremsen beim Abbiegen gleichzeitig und mit einer Hand erledigen. Dies erfordert bereits eine sehr gute Koordination des gesamten Körpers. Für Fahranfänger sind Fahrräder mit einer sogenannten Nabenschaltung günstig, da im Stillstand geschaltet werden kann und sie kaum zerstörbar ist. Diese Schaltung besitzt zwar nur maximal sieben Gänge, doch diese reichen für ein Kind vollkommen aus.
Außerdem müssen an einem Kinderfahrrad noch folgende Teile vorhanden sein, um die Sichtbarkeit um Dunkeln zu gewährleisten: Ein Kinderrad braucht natürlich einen Scheinwerfer, sowie einen Rückstrahler. Ein Dynamo für den Antrieb der Leuchten sollte auch vorhanden sein, sowie die Schlussleuchte, der Frontrückstrahler und der Tretstrahler. Des Weiteren sollten sich in den Speichen Reflektoren befinden. Diese ermöglichen den Autofahrern, das Kind mit seinem Fahrrad frühzeitig zu erkennen. Mindestens zwei Reflektoren pro Reifen sollten vorhanden sein, also vier Reflektoren pro Fahrrad. Nicht zu vergessen ist der Großflächenrückstrahler. Die Beleuchtungsanlage des Rades muss laut StVZO auch tagsüber funktionieren und alle Strahler müssen vorhanden sein.
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