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Das Mountainbike – das vielseitige Berg- und Geländefahrrrad
Das Mountainbike – Berg- und Geländespaß mit dem MTB
Das Mountainbike überflügelt mit seinen Verkaufszahlen alle anderen Fahrradtypen. Hersteller bieten viele Spezialmodelle des MTB an.
Das Mountainbike ist, trotz seiner noch recht jungen Geschichte, die erst in den 70er Jahre des 20. Jahrhunderts begann, heute der erfolgreichste
Fahrradtyp weltweit. Die vielseitigen Modelle und Varianten sind leicht und robust und eigenen sich für Fahrten abseits von Straßen und Wegen. Berge
und unwegsames Gelände können mit dem MTB problemlos überwunden werden.
Das Mountainbike und seine Erfolgsgeschichte
Die Entwicklung der Mountainbikes geht auf das Jahr 1973 zurück. Damals nutzte eine Reihe von Radsportlern, unter ihnen Charles Kelly, Gary Fisher und Joe
Breeze, ihre Räder erstmals für rasante Abfahrten vom Mount Tamalpais im kalifornischen Marin County. Die noch schweren Räder wurden zu dieser Zeit
ausschließlich für Abfahrten benutzt, also für die heute als Downhill bezeichnete Variante des Mountainbikesports. Seitdem hat sich das Bike rasant
entwickelt. Bereits 1976 wurden die ersten Rennen durch die Pioniere des Mountainbikesports veranstaltet, 1977 das erste richtige Rad gebaut. Diese Rennen
waren ausschlaggebend dafür, dass immer intensiver nach einer Verbesserung der Technik gesucht wurde. Diese Technik, wie Bremsen und Lenker, entlehnte man
zunächst dem Motorradsport.
Bereits in den 1980er Jahren begann dann unaufhaltsam die Kommerzialisierung des Mountainbikes und parallel entstanden unterschiedliche Sportarten rund um
diesen Biketyp. Das erste in Großserie gefertigte Rad kam 1981 von Hersteller Specialized und trug die Bezeichnung Stumpjumper. Komponentenhersteller Shimano
war ebenfalls seit Beginn der Mountainbikegeschichte an der technischen Entwicklung dieses Radtyps beteiligt. Schon 1982 präsentierte das Unternehmen eine
komplette Komponentengruppe für die Bikes unter der Bezeichnung Deore. Die überwiegende Verlagerung der Produktion nach Taiwan sorgte dafür, dass das Angebot
an MTBs ständig zunahm. Auch hochwertige Rahmen, beispielsweise aus Aluminium oder Carbon, wurden durch das größere Angebot immer öfter billig
beziehungsweise preiswert verkauft. Je mehr Hersteller ihre Räder günstig in Großproduktionen fertigen ließen und je mehr Bikefans ihren Geschmack an
den neuen Rädern fanden, desto bezahlbarer wurden sie. Zahlreiche Modelle sind heute, unabhängig vom Sport, billig als Konkurrenz zu normalen Straßenrädern
zu finden. Spezialisierte Kompletträder, Rahmen und Komponenten findet man heute zunehmen auch im Onlineshop .
Das Mountainbike – Einsatzbereiche und Biketypen
Im Laufe der Entwicklung haben sich bei den Mountainbikes unterschiedliche Radtypen herausgebildet, die sich durch ihren jeweiligen Einsatzzweck in Aufbau
und Technik unterscheiden. Grundsätzlich prägen zwei Begriffe die Varianten der Räder: Fullsuspension Bikes zeichnen sich durch ihre Vollfederung aus,
während Hardtails nur vorn gefedert sind. Im online Shop findet man häufig eine Einteilung der Fahrräder in diese beiden Kategorien.
Das All Mountain ist ein vielseitiges Fullsuspension Bike für unterschiedliche Einsatzzwecke. Cross-Country Räder bilden die Rennräder unter den Mountainbikes
und sind für unbefestigte Straßen und Wege konzipiert. Schwere und stabile Räder, die ausschließlich für schwierigste Abfahrten konzipiert sind, werden als
Downhill-Fahrräder bezeichnet. Ein recht variables Tourenbike, welches überwiegend mit Vollfederung, dafür aber mit unterschiedlicher Technik ausgestattet
ist, ist das Endurobike. Speziell für Rennen auf abschüssigen Pisten mit unterschiedlichen Bodenhindernissen (Wellen, Sprüngen) sind die Four Cross (4X)
Bikes konzipiert. Ein etwas längerer, starrer oder mit kurzem Federweg versehener Rahmen zeichnet diesen Typ aus. Freeride Mountainbikes sind, ähnlich wie
Downhillbikes, für rasante Abfahrten in unwegsamem Gelände gebaut. Da sie leichter, vollgefedert und gut gedämpft sind, kann mit ihnen jedoch auch der
Aufstieg geschafft werden. Das Trialbike ist als Hardtail konzipiert und für Geschicklichkeitsprüfungen ausgelegt. Es ist durch einen niedrigen Rahmen
und eine nur angedeutete Sitzmöglichkeit ausgezeichnet und erlaubt dadurch besonders viel Bewegungsfreiheit. Last but not least sind die Dirtbikes zu
nennen, die besonders für Sprünge über Erdhügel gebaut wurden. Dieser Mountainbike Typ zeichnet sich durch kleine und wendige, stabile Rahmen und die
meist fehlende Gangschaltung aus.